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Option Kernenergie offen halten |
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Neben der Wasserkraft ist heute die Kernenergie das zweite Standbein der CO2-armen Schweizer Stromproduktion. Die bestehenden Kernkraftwerke werden konstant betrieben und liefern damit Bandenergie mit hoher Verfügbarkeit.
Die Investitionen in ein Kernkraftwerk sind zwar hoch, dafür sind die Gestehungskosten langfristig günstig und reagieren auf Änderungen der Primärenergiekosten wenig sensibel. Der Brennstoff Uran macht nur einen kleinen Anteil an den Gestehungskosten aus. Da Uran sehr kompakt ist, kann dieses auch auf Jahre hinaus eingekauft und gelagert werden.
Ein weiterer Vorteil der Kernenergie ist, dass der grösste Teil der Wertschöpfung in der Schweiz verbleibt und die Sicherheit sehr hoch ist. Damit können zahlreiche, qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen werden. Die hohen Steuereinnahmen bringen den Standortgemeinden Wohlstand. Deshalb ist die Akzeptanz von Kernkraftwerken an den Standorten am höchsten.
Option Kernenergie offen halten
Nach den Reaktorunfällen in Fukushima erachten die politischen Entscheidungsträger den Neubau eines Kernkraftwerks als nicht mehr mehrheitsfähig. Einen ersten Schritt dazu hat der Bundesrat gemacht und den Ausstieg aus der Kernenergie angekündigt. Das Energieforum Nordwestschweiz fordert, dass die Technologie jedoch nich generell verboten wird, sondern späteren Generationen offen bleibt. Ausser Deutschland hat kein anderes Land mit eigenen Kernkraftwerken einen Ausstieg beschlossen. Das bedeutet, dass auch in den nächsten Jahrzehnten weitere Forschung betrieben wird und noch sicherere Reaktoren entwickelt werden.
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