Wasserkraft nicht einschränken
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Die Wasserkraft ist einer der beiden Hauptpfeiler der Schweizer Stromproduktion. Sie nimmt in der Bereitstellung von Bandenergie durch Flusskraftwerke sowie von Spitzenenergie durch Speicherkraftwerke eine zentrale Stellung für die Versorgungssicherheit ein. Zudem erfolgt die Stromproduktion CO2-arm.

Das Potential für Wasserkraft ist in der Schweiz jedoch beschränkt. Die Wasserkraft ist in der Schweiz schon bereits weit ausgebaut. Neu- oder Ausbauprojekte werden vorab durch Umweltverbände blockiert. Zudem verlangen diese die Erhöhung der Restwassermengen sowie eine Reduktion der Schwall- und Sunkbewegungen, wodurch das Potential der Wasserkraft sogar geschmälert wird.

Vor diesem Hintergrund erscheint das von den eidgenössischen Räten mit dem Stromversorgungsgesetz und dem revidierten Energiegesetz geschnürte Paket zur Förderung der Stromproduktion aus erneuerbaren Energien ambitiös. Bis 2030 soll die Produktionskapazität der Wasserkraft um 2'000 GWh erhöht werden.

Potential ausschöpfen

Das Energieforum tritt dafür ein, dass das Potential der Wasserkraft ausgeschöpft wird. Insbesondere die Leistung zur Deckung von Nachfragespitzen kann durch eine Flexibilisierung der Restwassermengen beträchtlich gesteigert werden. Diese ist insbesondere dann von grosser Bedeutung, wenn bei einem steigenden Anteil von Energie aus Wind und Photovoltaik Reservekapazität für die Zeit bereit gehalten werden muss, in der die Produktion aus diesen Quellen ausfällt. Aufgrund der meteorologischen Gegebenheiten wird dies in der Schweiz häufig der Fall sein.

 

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